Majd Awad
Trainiert geflüchtete Kinder beim SC Victoria

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29. Juni 2018
Autor: Majd Awad


Es macht mich glücklich, wenn die Kinder sich freuen. Deshalb trainiere ich Kinder und Jugendliche. Ich selbst spiele auch sehr gern Fußball. Im Sommer 2015 bin ich aus meiner syrischen Heimat nach Deutschland geflohen. Zunächst kam ich in eine Erstaufnahme. Dort hatte ich schnell viele Mädchen und Jungen um mich, sie wollten alle mit mir Fußball spielen. Später wurde daraus eine Integrationsmannschaft beim SC Victoria.

Inzwischen habe ich die Trainerausbildung „Coaches welcome“ absolviert, bin Jugendgruppenleiter und habe eine Weiterbildung „Sprache und Bewegung“ absolviert. Fünfmal wöchentlich trainiere ich jetzt Jungs und Mädchen mit unterschiedlichen Fluchtgeschichten im Alter zwischen 13 und 16 Jahren. Über den Sport funktioniert Integration am allerbesten. Die Kinder haben Spaß, die Bewegung hilft, Stress und auch Sprachbarrieren abzubauen. Immer sonnabends bin ich in der Flüchtlingsunterkunft in der HafenCity. Dann rollt dort der Ball. Außerdem helfe ich in der Unterkunft Elfsaal mit.

Das Wort „Ehrenamt“ kann ich so gar nicht übersetzen. Es ist doch selbstverständlich, was ich hier mache und es macht mich glücklich, wenn die Kinder sich freuen. Aber das habe ich ja schon am Anfang gesagt.

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