Lahouaria Bendoukha fördert
Vielfalt und interkulturelle Öffnung

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10. Dezember 2018
Autorin: Lahouaria Bendoukha


 

Mein Name ist Lahouaria Bendoukha. 1997 bin ich von Algerien als Gastwissenschaftlerin an der Universität Hamburg gekommen. Nach meiner Promotion habe ich als IT-Application Managerin in einer Bank gearbeitet. Die Einladung der Präsidentin der Bundesbank in 2001 hat mir als Frau einen neuen Weg für ehrenamtliches Engagement  geebnet. Als Gastrednerin habe ich mehrere Vorträge und Diskussionen über das islamische Finanzwesen informiert. Hierbei ging es insbesondere darum, die Grunde und mögliche Folgen auf die finanzielle Situation der Frauen mit Migrationshintergrund und deren Armut in dem Rentenalter in Deutschland zu informieren. Als Mitglied des Netzwerks Frauen Finanzforum liegt mein  Fokus auf der Stärkung der Frauen aber das Erlernen selbst der Netzwerkarbeit und Austausch, die ich später fruchtbar für die Unterstützung einiger gemeinnützigen Vereine umgesetzt habe.

In 2015 wurden auf Bitte des Bezirksamts Altona die Räume im Bürgerhaus Bornheide zur Entlastung der Erstaufnahmen Rugenbarg und Blomkamp zum Aufenthalt für Flüchtlinge zur Verfügung gestellt. Diese Organisation wurde am Anfang auf viele Schwierigkeiten auf mehreren Ebenen gestoßen. Gemeinsam mit allen Betroffenen haben wir ein umfangreiches Konzept für die Initiative „Flüchtlinge willkommen in Bürgerhaus Bornheide“ erstellt, auf die Beine gestellt und sowohl intern für die Mitarbeiter im Haus als auch extern bekannt gemacht. Wir waren als  Anlaufstelle bei Problemen aller Art gewesen. Neben Koordination der ehrenamtlichen Arbeit hatte ich viel Spaß daran, mit Herrn Frieder Bachteler Redakteur bei Westwind Stadtteilmagazin über die verschiedenen Begebenheiten für Flüchtlinge regelmäßig  zu berichten.

Seit 2016 bin ich Mitglied der Steuerungsgruppe von afrikanischen Communities Organizer. Hierbei geht es um die Unterstützung des Integrationsbeirats Region Afrika. Meine besondere Leidenschaft als interkulturelle Brückenbauerin erlebe ich bei meinem Engagement für die Veranstaltung „ Internationaler Tag der Muttersprache“. Zusammen mit anderen ehrenamtlichen Initiatoren tragen wir bei, die Sprachschätze zu erkennen, und die Vielfältigkeit der Stadt Hamburg hervorzuheben. Es macht mir viel Freude, den Eltern und deren Kindern einen gemeinsamen Raum zu ermöglichen, eigene kulturelle Beiträge mitzugestalten und direkt vor Podiumsgäste aus der Politik, Wissenschaft, Verwaltung auftreten zu dürfen.

 

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