Hassan Sattarian
Gab 18.000 Stunden Deutschunterricht

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26. August 2017
Autor: Hassan Sattarian


Mein Name ist Hassan Sattarian. Ich bin 1950 in Ghom im Iran geboren. 1973 kam ich für mein Studium nach Deutschland, zuerst nach Neumünster. Später studierte ich dann an der Fachhochschule Hamburg und schloss diese als Diplom-Ingenieur im Bauingenieurwesen ab. Ich beherrsche die Sprachen Deutsch, Persisch und Spanisch und ich habe Grundkenntnisse in Türkisch und Englisch. Meine Vielsprachigkeit spielte in meinem ehrenamtlichen Schaffen eine wesentliche Rolle. Als langjähriger Mitarbeiter im Bezirksamt Hamburg-Mitte war ich für das Haus der Jugend in Mümmelmannsberg zuständig.

Mein ehrenamtliches Engagement begann, als ich Vorsitzender des Vereins „Haus der Kulturen der Welt e.V.“ wurde. Diesen Verein gibt es bis heute. Und meine Tätigkeit bereitet mir immer noch die gleiche Freude wie am ersten Tag, denn sie birgt, wie alle meine ehrenamtlichen Tätigkeiten auch, tagtäglich neue und vielfältige Herausforderungen und ermöglicht Kontakte mit Menschen aus aller Welt.

Später kamen für mich weitere interessante Aufgaben hinzu: Ich wurde Vorsitzender des Schachvereins Capablanca und gehe dieser Aufgabe noch immer sehr gerne nach. Außerdem leite ich die „Bibliothek der Kulturen“ in Hamburg. In vielen Projekten arbeite ich mit der FreiwilligenBörseHamburg zusammen. Diese Zusammenarbeit ist auf gegenseitige Unterstützung ausgerichtet. Zum Beispiel erledige ich selbst für die FreiwilligenBörseHamburg Dolmetscher-Aufgaben, während ich andererseits von ihr Unterstützung für die von mir initiierten und betreuten Projekte erhalte. So lässt sich gemeinsam viel mehr viel leichter schaffen und bewirken.

Zu meinen ehrenamtlichen Aufgaben gehört auch seit vielen Jahren die des Schöffen. Zudem habe ich ehrenamtlich etwa 18.000 Stunden Deutschunterricht an der Universität Hamburg, der Grone-Schule und dem Bildungszentrum Amir Kabir unterrichtet. Seit vielen Jahren bin ich nun im Vorstand des Vereins Iranischer Flüchtlinge, Mitglied im Deutsch-Iranischen Akademiker Club und Redakteur der seit über zehn Jahren monatlich erscheinenden Zeitschrift „Chapar“ mit mittlerweile 121 Ausgaben. So viel Erfolg, der nicht zuletzt der freiwilligen Einsatzfreude vieler Beteiligter entstammt, stimmt doch sehr zuversichtlich. Ich freue mich daher auf viele weitere Jahre meines ehrenamtlichen Engagements.

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Kommentare

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11. Januar 2018 | Erich Heeder

Ehrenamtlichkeit ist wie eine Reise durch unsere Gesellschaft, und ich weiß, das du und ich gerne Reisen in dieser Stadt Hamburg. Seit 1986 ehrenamtlich etwas zu tun, so wie ich, kann mir so wie dir keiner mehr nehmen. Also bis denn, mit einem freundschaftlichem Gruß, Erich

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