Fathi Abu Toboul
Der Vielseitige

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1. November 2017
Autor: Fathi Abou Tobul

Menschen mit Migrationshintergrund


Im Laufe meines Lebens in Deutschland habe ich bereits häufig ehrenamtliche Tätigkeiten übernommen, u.a. Einsatz für geflüchtete Menschen in Hamburg seit 2002, Kulturdialog und Integration.

Soziales Engagement: Beratung für Migranten und Flüchtlinge, besonders beim Thema häusliche Gewalt und Opferschutz. Dies beinhaltet die Betreuung, Beratung, Unterstützung sowie sozialpädagogische Hilfestellung und Vermittlung der Flüchtlinge zu weiteren Bildungseinrichtungen und sozialen Einrichtungen.

Politische Bildung und Jugendarbeit:  für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge und Jugendliche unter 25 Jahren. Mehrere durgeführte Aktivitäten im Bereich Dialog mit unterschiedlichsten Kulturen, Austausch und Völkerverständigung, Training von Kunst und Kreativität für Flüchtlinge und von sozial und emotional benachteiligten Kindern sowie Jugendlichen.

Hilfe beim Transit von Flüchtlingen am Hamburger Hauptbahnhof
Unterstützung einer Kleiderkammer für Flüchtlinge
Vormund von minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen (mehrmals)

Kunst-und Kulturaustauch:  im Jahr 2004 habe ich den Verein "Arab Union of Photographers e.V." gegründet. Seitdem organisieren wir die internationalen Fotoausstellungen in Europa, als internationaler Wettbewerb unter dem Titel „Europäisch-Arabisches Fotofestival“, der in Hamburg stattfindet. Das Medium Fotografie ermöglicht Künstlern aus unterschiedlichen Kulturen, Stellung zu aktuellen und allgemeinen Themen zu nehmen. Schaffung eines interkulturellen Dialoges und Integrationsmöglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund in Deutschland und Verstärkung und Vertiefung der Freundschaftskontakte, unabhängig von ethnischer und religiöser Zugehörigkeit.

Ehrenamtliche Tätigkeiten:

Seit 2012 Mitglied des Integrationsbeirats Hamburg
2015 zubenannter Bürger im Bezirk Altona im Ausschuss für Soziales, Integration, Gleichstellung und Flüchtlinge
Gründer des Vereins Arab Union of Photographers e.V.
Vorsitzender des Deutsch-arabischen Flüchtlings- und Intergrationszentrum e.V.

Warum engagiere ich mich (Motivation)?

Es gehört zu meiner grundlegenden Lebenseinstellung, mich sozial und moralisch verantwortlich zu fühlen.

Seit 2012 stammen die ankommenden Flüchtlinge in Hamburg vorwiegend aus den arabischen Ländern Syrien, Irak, Palästina und Somalia. Die Regierung und engagierte BürgerInnen haben insbesondere durch humanitäre Unterstützung hier ihre Hilfsbereitschaft und ihr soziales Engagement gezeigt. Diese können sich mittel- und langfristig positiv auf den Erfolg von gemeinschaftlichem Zusammenleben auswirken. Hierbei möchte ich persönlich mitwirken.

Wie bin ich zu diesem Engagement gekommen (gibt es einen besonderen Auslöser oder eine eigene Geschichte dahinter)?

Als ich vor 20 Jahren nach Deutschland gekommen bin, habe ich Hilfe gesucht und Unterstützung gebraucht. Ich weiß, was es bedeutet, wenn  jemand neu einreist ohne Orientierung, Sprache oder Familie. Daher kenne ich diese Situation.

Was macht mir am meisten Freude an diesem Engagement (was „gibt es mir“)?

Meine bürgerschaftliche Verpflichtung, für die hilfsbedürftigen Menschen in der Stadt und in der Nachbarschaft - also nicht nur für die die neuen Mitbürger sondern für alle Bewohner - da zu sein, gibt mir immer wieder Kraft, neue Freunde und Liebe. Die kann man nicht kaufen oder finden, diese unmittelbare Freude in den Gesichtern von Kindern.

Mir dabei es ist wichtig, das Bewusstseins für Menschenrechte und Demokratie zu stärken, sowie Frauenemanzipation und Gleichberechtigung unabhängig von ethnischer und religiöser Zugehörigkeit zu fördern.

 

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